Sommerferien in Sachsen-Anhalt: Praktikum machen und saftige Prämie sichern

Die anstehenden Sommerferien bieten für Jugendliche in Sachsen-Anhalt eine hervorragende Gelegenheit, über den Tellerrand der Schule hinauszublicken. Wer die schulfreie Zeit für ein freiwilliges Ferienpraktikum im Handwerk, in der Land- und Forstwirtschaft oder in Tierarztpraxen (mit dem Schwerpunkt Betreuung landwirtschaftlicher Nutztiere) nutzt, kann sich eine Praktikumsprämie von bis zu 120 Euro pro Woche sichern.

Die Praktikumsprämie hat sich als wichtiges Sprungbrett für den Berufseinstieg etabliert. Im Jahr 2025 absolvierten 1.066 Schülerinnen und Schüler ein Praktikum im Handwerk - eine Steigerung um mehr als 39 % gegenüber 2024. Besonders erfreulich ist die Entwicklung der "Grünen Berufe", die erst im Sommer 2024 in das Förderprogramm aufgenommen wurden: Bereits im Jahr 2025 nutzten 237 Jugendliche die Chance, in diesem Bereich sowie in fachspezifischen Tierarztpraxen erste Einblicke in den Berufsalltag zu gewinnen.

Die langfristige Bilanz zeigt den Erfolg: Seit 2020 haben insgesamt über 3.700 junge Menschen ein Praktikum im Handwerk abgeschlossen, wobei etwa 30 % der Teilnehmenden im Anschluss einen Ausbildungsvertrag in diesem Bereich unterzeichneten. Bei den "Grünen Berufen" lag die Quote bereits im ersten vollen Jahr bei rund 12 %. Diese Zahlen verdeutlichen den hohen Stellenwert des Programms für die Fachkräftesicherung in Sachsen-Anhalt.

Wie funktioniert's?

  • Wer: Jugendliche ab 15 Jahren, die in Sachsen-Anhalt eine allgemeinbildende oder berufliche Schule besuchen.
  • Was: Freiwillige Ferienpraktika in den Bereichen Handwerk, Land- und Forstwirtschaft sowie in Tierarztpraxen mit Bezug zur Nutztierhaltung.
  • Förderung: Es wird eine Praktikumsprämie in Höhe von bis zu 120 Euro pro Praktikumswoche (max. 4 Wochen im Jahr) gewährt.
  • Suche: Den passenden Betrieb finden Jugendliche unter www.ichmachpraktikum.de . Dort sind auch alle weiteren Details zu den Förderbedingungen und zur Antragstellung hinterlegt.

Quelle: Pressestelle Wirtschaftsministerium Sachsen-Anhalt